«Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind,
da bin ich mitten unter ihnen.»

Matthäusevangelium 18.20

Mit unserer Arbeit wollen wir

  • Menschen einladen und ihnen begegnen: Wir sind eine gastfreundliche Pfarrei! 
  • vielfältige Formen kirchlichen Lebens ermöglichen: Viele Pfarreigruppierungen gestalten unser Pfarreileben. 
  • zusammenkommen und erzählen: pfarreilicher Religionsunterricht von der 1. bis 9. Klasse. 
  • beten und feiern: Wir laden ein, das Leben und den Glauben in vielfältigen Formen und Ausdrucksweisen zu feiern. 
  • Jugendliche begleiten. 
  • Alte, Kranke und Hinterbliebene besuchen und betreuen. 
  • solidarisch handeln. 
  • offen sein für andere: Wir pflegen die Ökumene aktiv.

Wir geben den Menschen Nahrung für ihre Seele, Impulse für den Alltag und verknüpfen den Glauben auch mit den gesellschaftlichen Fragen.

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Eigenes Pfarreileben seit 1930

Nach den Wirren und Auseinandersetzungen um Papst- und Staatskirche in den Jahrzehnten nach der Kantonsgründung entstand 1882 wieder eine römisch-katholische Pfarrei Aarau. Diese Pfarrei umfasste 27 politische Gemeinden. Bereits 1916 wurde in Muhen und 1918 in Schöftland eine Unterrichtsstation errichtet.

Am 2. Februar 1930 wurde im Schloss Schöftland der erste katholische Gottesdienst gefeiert. Rasch befasste man sich nun mit Bauplänen für eine provisorische Saalkirche mit Pfarrhaus. Am 1. August 1930 wurde das Pfarrvikariat Schöftland errichtet. Von hier aus wurden nun Katholiken in 15 politischen Gemeinden betreut. Damals lebten in all diesen Gemeinden bloss 385 Katholiken, 2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dennoch trieb man das Bauvorhaben einer eigenen Kirche schnell vorwärts und am 26. Juni 1932 wurde die Kirche der Heiligen Familie eingesegnet.

Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Zahl der Katholiken in Kölliken rasch an. 1964 erhielt Kölliken eine eigene, der Mutter Jesu geweihte Kirche. 1971 wurde Schöftland zu einer selbständigen Pfarrei innerhalb der Kreiskirchgemeinde Aarau. Die Zahl der Katholiken nahm weiterhin stetig zu, was vor allem in Schöftland zu Platzproblemen führte.

Am 31. August 1980 weihte Bischof Anton Hänggi das neue Pfarreizentrum Schöftland ein. Mit den beiden Zentren in Schöftland und in Kölliken verfügt die Pfarrei über optimale räumliche Voraussetzungen für die verschiedensten Aktivitäten der Pfarrei.

Pfarrei Hl. Familie - 20 Dörfer in drei Tälern

Die Pfarrei Heilige Familie Schöftland umfasst 15 politische Gemeinden mit 20 Dörfern in drei Tälern mit einer Fläche von über 80 km2. Sie liegt in einer reformiert geprägten Gegend. Gut 21 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, gesamthaft über 4660 Personen. Der Ausländeranteil in der Pfarrei beträgt 26 Prozent und ist damit viel höher als in der Gesamtbevölkerung der Region (ca. 10 Prozent). Wir verfügen über zwei Pfarreizentren, eines in Schöftland und eines in Kölliken. Der Pfarreirat und verschiedene Pfarreigruppierungen mit vielen freiwilligen Mitarbeitenden gestalten gemeinsam mit dem Seelsorgeteam ein vielfältiges Pfarreileben.

Die Pfarrei ist Teil des Pastoralraums Region Aarau.

Statistik der Anzahl Katholiken in der Pfarrei Schöftland:

Jahr 1940
1950 1960 1970 1980 1990 2000 2013
Katholiken 483 826 1531 2655 2836 2465 4063 4716
Anteil in % 3.4 5.4 9.7 16 17 18.6 20 21
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